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Drei Tauchorganisationen - ein paar erklärende Worte:

Vielen Beginnern - und durchaus auch erfahrenen Tauchern - mag der Unterschied zwischen PADI, CMAS und SSI nicht ganz geläufig sein und daher vielleicht auch etwas verwirrend erscheinen (ganz nach dem Motto: Tauchen ist doch Tauchen!). Deshalb an dieser Stelle ein paar erklärende Worte zu den mittlerweile drei bedeutendsten Organisationen des Sporttauchens:

PADI - die Abkürzung für „Professional Association of Diving Instructors" - kommt ursprünglich aus Amerika und ist inzwischen zur weltgrössten Tauchorganisation herangewachsen. Speziell im amerikanischen, karibischen und auch asiatischen Raum ist PADI weit verbreitet und die meisten Tauchschulen bilden nach diesen Standards aus. Die erlangten Tauchzertifikate, Brevets genannt, sind weltweit gültig und setzen sich aus einem Theorie- und einem Praxisteil zusammen, welche im Schulungsraum, im Pool und im Freiwasser durchgeführt werden.

Die Kursdauer für einen PADI-Beginnerschein „Open Water Diver" beträgt in der Regel vier Tage und beinhaltet die gesamte Theorie, Poolausbildung und zudem 4 Freiwassertauchgänge. Anschliessend empfiehlt es sich, einen „Advanced Open Water Diver" Schein zu machen, der dem Beginner ermöglicht, zusätzliche Erfahrungen in wichtigen Tauchsituationen z.B. Nachttauchen, Tieftauchen und Navigation zu sammeln und nachzuweisen. Für diesen Kurs werden 2 weitere Tage benötigt.

 

CMAS - „Confédération Mondiale des Activités Subaquatiques" ist im europäischen Raum weit verbreitet und speziell bei den Anrainerstaaten des Mittelmeeres wesentlich beliebter als die PADI-Zertifikationen. Die deutschen Tauchvereine sind meistens Mitglieder des VDST (Verband Deutscher Sporttaucher e.V.) und damit auch der CMAS-Germany.

Der CMAS-Beginnerkurs, „CMAS 1* - Open Water Diver" genannt, dauert ebenfalls etwa 4 Tage. Im Anschluss an die Theorie und Poolausbildung werden hierbei jedoch mindestens 5 Freiwassertauchgänge durchgeführt. Danach sollte der Beginner zusammen mit routinierten CMAS 3*-Tauchpartnern einige Erfahrungen sammeln, um dann mit mindestens 30 Tauchgängen den „CMAS 2* - Master Diver" - Kurs belegen zu können, der dem Taucher einen gründlichen Einblick in die Planung und Durchführung eigenständiger, selbstverantwortlicher Tauchgänge mit Gruppenführung und fundierten Kenntnissen in Navigation/Orientierung sowie Selbst- und Partnerrettung vermittelt.

 

SSI - "Scuba Schools International" hat aufgrund der Mehrheitsübernahme durch die beiden "innovativen Macher" der deutschen Sporttauchszene Robert Stoß und Guido Wätzig enorm an Bedeutung gewonnen. Sowohl national als auch international ist SSI stark auf dem Vormarsch. Ein ausgeklügeltes Ausbildungssystem macht diesen Verband einzigartig.
Wie bereits zuvor bei PADI und CMAS beschrieben ist die Beginnerausbildung zum "Open Water Diver" ähnlich strukturiert. Fundiert werden die nötigen Kenntnisse in Tauchphysik und -medizin sowie in Ausrüstung und Praxis vermittelt.
Bei SSI kannst Du ähnlich wie bei PADI auch die Theorie im Online-Heimstudium absolvieren - auf allermodernste Weise - und sogar kostenfrei! In unserer SSI-Kursübersicht haben wir Dir extra einen Link dazu eingerichtet, wo Du bequem diese Möglichkeit in Betracht ziehen kannst.

Der gravierende Unterschied zwischen SSI und den anderen o.g. Verbänden liegt jedoch in den Weiterbildungsmöglichkeiten. Nach Abschluss des Open Water Diver - Kurses kannst und sollst Du sichere Taucherfahrungen unter kontrollierten Bedingungen und in Begleitung Deines Tauchlehrers sammeln - Specialties (Orientierung, Tauchen in schlechtsichtigem Wasser bzw. Nachts, Tieftauchen, ...) bieten Dir dazu ideale Möglichkeiten. Warum einfach nur Tauchen gehen, wenn Du das Eine mit dem Anderen optimal verbinden kannst?! Spass und Erfahrung sind Dir auf diese Weise sicher.
Nach Absolvierung von SSI OWD und gesamt min. 24 Tauchgängen sowie 4 Specialties wirst Du SSI Advanced Open Water Diver.

 

Alle drei Systeme sind weltweit anerkannt und es ist schwer, eine generelle Empfehlung auszusprechen. Die Sporttauchverbände erkennen sich untereinander an und man kann oftmals mit nur wenigen Auflagen zu der jeweils anderen Tauchorganisation überwechseln, um dort einen weiterführenden Kurs zu belegen. Lasse Dich von diesen ganzen Möglichkeiten nicht verwirren, denn eine gute und fundierte Ausbildung ist natürlich nicht in erster Linie von einem Tauchverband, sondern von der Person abhängig, die sie vermittelt - nämlich von DEINEM TAUCHLEHRER!

Wir verfügen über ein sehr erfahrenes Team von Tauchausbildern, das Dich in allen drei Systemen sicher - vom Beginner bis zum Tauchlehrerassistenten - begleiten wird.

Schau es Dir selbst an!



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